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Fit bleiben – für Körper und Gehör: Warum Bewegung auch Hörtraining ist

Fit bleiben – für Körper und Gehör: Warum Bewegung auch Hörtraining ist 600 696 Holger Knauer

Gesundheit ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren – Ernährung, Bewegung, mentale Balance und soziale Kontakte gehören dazu. Wenn wir über Sport sprechen, denken die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Fitness, Muskelaufbau oder Stressabbau. Doch nur wenige wissen, dass auch unser Gehör stark davon profitiert, wenn wir regelmäßig in Bewegung bleiben.

In diesem Beitrag zeigen wir, warum Bewegung nicht nur gut für Herz und Muskeln ist, sondern auch unsere Ohren schützt und stärkt. Außerdem geben wir Tipps, welche Sportarten sich besonders eignen und wie moderne Hörsysteme dabei unterstützen können.


Bewegung bringt das Gehör in Schwung

Das Innenohr ist ein wahres Meisterwerk der Natur: winzige Haarzellen nehmen Schallwellen auf und leiten sie über den Hörnerv ans Gehirn weiter. Damit diese Zellen optimal arbeiten können, brauchen sie Sauerstoff und Nährstoffe – und genau hier spielt Bewegung eine Schlüsselrolle.

Sport fördert die Durchblutung und sorgt dafür, dass auch die feinen Strukturen im Innenohr gut versorgt werden. Ein gesunder Kreislauf kann so das Risiko für Hörprobleme senken und dazu beitragen, dass das Gehör länger leistungsfähig bleibt.


Stressabbau – Entspannung für die Ohren

Viele Menschen kennen das Phänomen: In stressigen Zeiten rauscht es plötzlich im Ohr oder man fühlt sich geräuschempfindlicher. Dauerhafter Stress kann das Risiko für Tinnitus und andere Hörstörungen erhöhen.

Regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten Methoden, um Stress abzubauen. Ob beim Spaziergang im Grünen, beim Yoga oder beim Radfahren – körperliche Aktivität setzt Glückshormone frei, senkt Stresshormone und wirkt damit indirekt auch wie ein Schutzschild fürs Gehör.


Gleichgewicht trainieren – Schwindel vermeiden

Das Innenohr ist nicht nur fürs Hören zuständig, sondern auch für unser Gleichgewicht. Wer sich regelmäßig bewegt, trainiert automatisch auch das Zusammenspiel von Muskeln, Nerven und Gleichgewichtsorgan.

Sportarten wie Yoga, Pilates oder auch einfaches Balancetraining sind besonders effektiv, um Schwindel vorzubeugen. Gerade im Alter ist dies ein wichtiger Faktor, um Stürze zu vermeiden und die Selbstständigkeit zu erhalten.


Jede Bewegung zählt

Die gute Nachricht: Es muss nicht immer Hochleistungssport sein, um dem Gehör etwas Gutes zu tun. Schon kleine Veränderungen im Alltag machen einen Unterschied.

  • Spazierengehen: Fördert die Durchblutung und sorgt für frische Luft.
  • Radfahren: Trainiert das Herz-Kreislauf-System und macht gute Laune.
  • Yoga: Entspannt Körper und Geist, stärkt Gleichgewicht und Atmung.
  • Schwimmen: Gelenkschonend und ideal für die Ausdauer.

Das Wichtigste ist, dass Bewegung regelmäßig stattfindet und Freude bereitet.


Moderne Hörsysteme: Fit für den Alltag und den Sport

Wer bereits ein Hörsystem trägt, muss beim Sport keine Kompromisse eingehen. Moderne Geräte sind klein, leistungsstark und so konstruiert, dass sie auch bei Bewegung kaum spürbar sind. Viele Modelle sind wasser- und schweißresistent, sodass weder Regen noch Outdoor-Sport zum Problem werden.

Einige Hörsysteme bieten zudem smarte Funktionen: Sie verbinden sich via Bluetooth mit dem Smartphone, sodass Musik oder Podcasts direkt ins Ohr gestreamt werden können – ganz ohne störende Kabel. So wird Bewegung noch motivierender.


Hörgesundheit und ganzheitlicher Lebensstil

Gutes Hören ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen im Alltag. Neben Bewegung gibt es weitere Faktoren, die das Gehör langfristig schützen:

  • Gesunde Ernährung: Vitaminreiche Kost, ausreichend Flüssigkeit und wenig Zucker unterstützen die Zellgesundheit.
  • Schallschutz: Ohren bei Konzerten, in lauter Arbeitsumgebung oder beim Heimwerken schützen.
  • Regelmäßige Vorsorge: Hörtests helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
  • Soziale Aktivität: Gespräche, Musik und Gemeinschaft halten auch das Gehirn fit, das eng mit dem Hören verbunden ist.

Fazit: Bewegung ist auch Hörtraining

Wer aktiv bleibt, tut nicht nur seinem Herzen und seiner Figur etwas Gutes, sondern stärkt auch sein Gehör. Sport verbessert die Durchblutung, baut Stress ab, trainiert das Gleichgewicht und beugt so Hörproblemen vor. Schon kleine Schritte wie ein täglicher Spaziergang können einen Unterschied machen.

Und dank moderner, sporttauglicher Hörsysteme gibt es keinen Grund, auf Bewegung zu verzichten. Ob Yoga, Radfahren oder Joggen – bleiben Sie aktiv, bleiben Sie hörfit!


Unser Tipp: Vereinbaren Sie regelmäßig einen Hörtest bei uns – genauso selbstverständlich wie den Check-up beim Zahnarzt oder Hausarzt. So stellen Sie sicher, dass Ihr Gehör Sie auch morgen noch zuverlässig begleitet.

 

Bildquelle: Phonak

Ein Mann und eine Frau sitzen bei sonnigem Wetter entspannt am Strand, tragen Sonnenbrillen und genießen den Blick auf das Meer.

Sommer, Sonne, Hörsysteme

Sommer, Sonne, Hörsysteme 550 550 Holger Knauer

Wasserdicht oder nicht? So schützen Sie Ihre Hörsysteme im Sommer!

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen – es ist endlich Sommer! Ob im Freibad, am Strand oder bei einem plötzlichen Regenschauer: In der warmen Jahreszeit gibt es viele Gelegenheiten, bei denen Ihre Hörgeräte mit Wasser in Kontakt kommen könnten. Doch wie gut sind moderne Hörsysteme eigentlich auf die Herausforderungen des Sommers vorbereitet? Und was können Sie selbst tun, um Ihre hochwertige Technik bestmöglich zu schützen?

Sind alle Hörgeräte wasserfest?

Zunächst einmal: Nicht jedes Hörgerät ist automatisch wasserdicht. Während moderne Hörsysteme meist über eine gewisse Resistenz gegen Feuchtigkeit und Schweiß verfügen – oft gekennzeichnet durch eine IP-Schutzklasse – bedeutet das nicht, dass sie für den Sprung ins kühle Nass geeignet sind. Einige Premium-Modelle hingegen sind tatsächlich so konstruiert, dass sie auch eine gewisse Zeit beim Schwimmen oder Duschen getragen werden können. Ob Ihr Gerät dazu gehört, erfahren Sie in der Bedienungsanleitung oder bei uns.

Vorteile wasserfester Hörgeräte

Wasserfeste Hörsysteme bieten im Sommer klare Vorteile:

  • Mehr Freiheit im Alltag: Kein lästiges Herausnehmen vor dem Schwimmen oder beim Sport.
  • Schutz vor Schweiß: Gerade bei hohen Temperaturen ein echter Pluspunkt für Träger mit aktivem Lebensstil.
  • Zuverlässige Funktion auch bei Feuchtigkeit: Ideal für Outdoor-Aktivitäten oder Urlaube in feucht-warmen Regionen.
So schützen Sie Ihr Hörgerät im Sommer

Auch wenn Ihr Hörgerät nicht komplett wasserdicht ist, gibt es einige einfache Maßnahmen, um es vor sommerlichen Gefahren zu schützen:

  1. Trockensysteme nutzen: Ein elektrischer Trockenbehälter hilft, Feuchtigkeit über Nacht zuverlässig zu entfernen.
  2. Spezielle Schutzhüllen verwenden: Diese schützen vor Spritzwasser und Sand – besonders praktisch am Strand.
  3. Hörgerät vor dem Baden entfernen: Bei nicht wasserfesten Geräten gilt: vor dem Sprung ins Wasser lieber rausnehmen und sicher verstauen.
  4. Regelmäßige Reinigung: Hitze, Schweiß und Staub setzen der Technik zu – regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer.
  5. Vorsicht bei Sonnencreme: Rückstände können Mikrofone und Lautsprecheröffnungen verstopfen – daher Hände waschen, bevor Sie Ihr Hörgerät wieder einsetzen.

 Unsere Empfehlung

Ein sorgsamer Umgang mit Ihrem Hörgerät lohnt sich – vor allem im Sommer. Wenn Sie besonders aktiv sind oder häufig mit Wasser in Kontakt kommen, kann sich die Investition in ein wasserfestes Modell auszahlen. Lassen Sie sich am besten von uns beraten, welche Systeme zu Ihrem Lebensstil passen. So steht einem unbeschwerten Sommer nichts im Weg – mit klarem Klang und voller Hörfreude!

Hören und Gedächtnisleistung

Klare Klänge, klare Gedanken

Klare Klänge, klare Gedanken 600 400 Holger Knauer

So schützen Sie Ihr Gedächtnis vor den Folgen von Hörverlust

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie eng Hören und Denken miteinander verknüpft sind? Studien zeigen: Wer gut hört, bleibt geistig fitter. Umgekehrt kann Hörverlust das Gedächtnis schwächen. Erfahren Sie hier, warum das so ist – und wie Sie beides langfristig schützen können.

Hören und Gedächtnis: Ein starkes Team

Unser Gehirn speichert Informationen besser, wenn wir sie klar und deutlich hören. Ist das Gehör beeinträchtigt, leidet auch das Erinnerungsvermögen. Gespräche werden anstrengend, der soziale Austausch nimmt ab – und genau dieser ist wichtig, um geistig fit zu bleiben.

Was Hörverlust im Gehirn auslöst

Hörverlust entsteht meist schleichend: durch Alter, Lärm oder genetische Faktoren. Die Folge? Das Gehirn muss mehr leisten, um undeutliche Klänge zu verarbeiten – was auf Dauer ermüdet und das Denkvermögen beeinträchtigt. Studien zeigen: Das Risiko für kognitive Einschränkungen oder Demenz steigt deutlich.

Frühzeitig handeln lohnt sich

Je eher Hörprobleme erkannt werden, desto besser lassen sich die geistigen Fähigkeiten schützen. Regelmäßige Hörtests, gezielte Prävention und passende Hörhilfen sorgen dafür, dass akustische Informationen klar bleiben – und das Gehirn entlastet wird.

So beugen Sie Hörverlust vor
  • Hörtests: Einmal jährlich beim HNO-Arzt oder Hörakustiker.
  • Lärmschutz: Ohrstöpsel bei Konzerten, Baustellen oder lauter Arbeit.
  • Gesunde Lebensweise: Ausgewogene Ernährung, Bewegung, wenig Alkohol und Rauchverzicht.
  • Ruhepausen: Gönnen Sie Ihrem Gehör regelmäßig Erholung.
Technik, die den Unterschied macht

Moderne Hörgeräte verstärken nicht nur Klänge – sie fördern auch das Denken. Denn wer besser hört, bleibt im Gespräch und sozial aktiv. Ergänzend helfen Apps für Sprachtraining oder Gedächtnisübungen, um die kognitive Leistung gezielt zu stärken.

Aktiv bleiben – trotz Hörverlust

Auch bei bestehender Hörminderung lässt sich viel tun:

  • Gedächtnisspiele fördern Konzentration und Merkfähigkeit.
  • Musikinstrumente verbessern die Hörverarbeitung.
  • Gruppenaktivitäten verbinden Training und soziale Kontakte.

Regelmäßigkeit ist hier der Schlüssel – am besten wird Hören und Denken ganz natürlich in den Alltag integriert.

Fazit: Klar hören, klar denken

Ein gutes Gehör ist mehr als nur akustischer Komfort – es ist ein zentraler Baustein für geistige Gesundheit. Wer frühzeitig auf Veränderungen achtet und aktiv gegensteuert, schützt nicht nur sein Hörvermögen, sondern auch sein Gedächtnis.

Jetzt handeln – für klare Klänge und einen klaren Kopf. Gerne beraten wir Sie bei uns im Geschäft!

Hörgeräte im Winter tragen

Hörgerät und Kälte: So bleiben Sie bestens verbunden in der kalten Jahreszeit

Hörgerät und Kälte: So bleiben Sie bestens verbunden in der kalten Jahreszeit 2560 1707 Holger Knauer

Wenn die Temperaturen fallen und der Winter Einzug hält, stellt sich für viele Träger von Hörgeräten die Frage: Wie beeinflusst die Kälte meine Hörlösungen? In diesem Artikel beleuchten wir die Auswirkungen kalter Witterungsbedingungen auf Ihre Hörgeräte und geben Ihnen wichtige Tipps zur Pflege und zum Schutz. Erfahren Sie, wie Sie auch in der frostigen Jahreszeit optimal verbunden bleiben und Ihre Lebensqualität weiterhin genießen können.

Hörgeräte in der kalten Jahreszeit
Die kalte Jahreszeit kann eine besondere Herausforderung für Ihre Hörgeräte darstellen. Kälte beeinflusst nicht nur die Batterie- oder Akkuleistung, sondern auch die Funktionsweise der Geräte. Bei niedrigen Temperaturen kann es zu einer verkürzten Akkulaufzeit kommen, da kaltes Wetter die chemischen Reaktionen in den Batterien hemmt. Um eine optimale Leistung sicherzustellen, empfehlen wir, Ihre Hörgeräte vor extremen Temperaturen zu schützen, indem Sie sie beispielsweise in einer Innentasche oder einem speziellen Etui aufbewahren, wenn Sie sie nicht tragen. Darüber hinaus ist es ratsam, die Geräte regelmäßig auf Feuchtigkeit zu überprüfen, da Kondensation durch Temperaturwechsel auftreten kann. Die richtige Pflege ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass Ihre Hörgeräte auch bei frostigen Bedingungen einwandfrei funktionieren.

Die Auswirkungen von Kälte auf Hörgeräte
Kälte kann eine erhebliche Herausforderung für Hörgeräte darstellen, da sie die Leistung und Funktionalität beeinträchtigen kann. Niedrige Temperaturen führen häufig zu kondensierender Feuchtigkeit, die in das Gerät eindringen kann und so zu Störungen oder sogar Schäden führt. Es ist wichtig, Ihre Hörgeräte vor extremen Bedingungen zu schützen, wenn Sie sie nicht im / am Ohr tragen. Bewahren Sie Ihre Hörsysteme am besten in einer schützenden Tasche auf. Zudem ist es ratsam, regelmäßig die Batterien oder den Akkustand zu überprüfen, da diese bei Kälte schneller entladen werden können. Auch eine sorgfältige Reinigung der Geräte ist erforderlich, um Schmutz und Feuchtigkeit zu entfernen, die sich möglicherweise angesammelt haben. Achten Sie darauf, dass die Mikrofone und Lautsprecher frei von Blockaden sind, um optimale Klangqualität sicherzustellen. Durch diese Maßnahmen können Sie sicherstellen, dass Ihre Hörgeräte auch in der kalten Jahreszeit zuverlässig funktionieren und Ihnen ein angenehmes Hörerlebnis bieten.

Hörgeräte und Feuchtigkeit: So bleiben Sie geschützt
Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur frostige Temperaturen, sondern auch besondere Herausforderungen für Hörgeräte. Um Ihre Hörgeräte optimal zu schützen, sollten Sie darauf achten, sie in einem temperaturgeregelten Etui aufzubewahren, wenn sie nicht verwendet werden. Des Weiteren empfiehlt es sich, regelmäßig die Schutzelemente der Geräte zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Bei Outdoor-Aktivitäten sind spezielle Schutzcover oder wasserdichte Hüllen sinnvoll, um Ihre Hörgeräte vor Schnee und Nässe zu bewahren. Achten Sie zudem auf die regelmäßige Reinigung Ihrer Geräte, um Schmutz und Feuchtigkeit zu entfernen. Mit diesen Maßnahmen bleiben Ihre Hörgeräte zuverlässig funktionstüchtig und schützen Ihre Fähigkeit, auch in der kalten Jahreszeit gut verbunden zu bleiben.

Die Bedeutung von Bluetooth-Konnektivität in der Kälte
Eine zuverlässige Bluetooth-Konnektivität ist in der kalten Jahreszeit von großer Wichtigkeit, um ein nahtloses Hörerlebnis zu gewährleisten. Bei frostigen Temperaturen können herkömmliche Verbindungen beeinträchtigt werden, weshalb moderne Hörgeräte mit Bluetooth-Technologie eine hervorragende Lösung bieten. Diese ermöglichen Ihnen nicht nur die einfache Verbindung zu Smartphones und anderen Geräten, sondern fördern auch den Austausch mit Ihrer Umgebung. Durch die Verwendung von Bluetooth-fähigen Hörgeräten wird sichergestellt, dass Sie auch bei winterlichen Bedingungen klare und präzise Klangübertragungen genießen können. Achten Sie darauf, Ihre Geräte regelmäßig auf Updates zu überprüfen, um die Funktionalität zu optimieren.

Technik für gutes Hören

Technologische Entwicklungen für gutes Hören

Technologische Entwicklungen für gutes Hören 500 281 Holger Knauer

Richtig eingesetzt, haben technologische Entwicklungen Menschen schon immer unterstützt, ein gesünderes Leben zu führen. Gerade in den letzten Jahren hat es enorme Fortschritte für den Bereich des Hörens gegeben. Hier haben wir Beispiele zusammengetragen, wie diese Technologien Menschen helfen, besser zu hören:

Digitale Hörgeräte
Der Einsatz digitaler Hörgeräte war ein erster, großer Fortschritt in der Hörversorgung. Moderne Hörgeräte, wie auch wir sie einsetzen, punkten unter anderem mit den folgenden Vorteilen:

  • Automatische Anpassung: Moderne Hörgeräte verwenden digitale Signalverarbeitung, um Geräusche zu analysieren und anzupassen. Sie können Umgebungsgeräusche automatisch erkennen und reduzieren, während sie Sprache verstärken.
  • Richtmikrofone: Diese Technologie ermöglicht es Hörgeräten, sich auf den Sprecher zu fokussieren und Hintergrundgeräusche zu unterdrücken, was in lauten Umgebungen besonders hilfreich ist.
  • Bluetooth-Konnektivität: Viele aktuelle Hörgeräte können drahtlos mit Smartphones, Fernsehern und anderen Geräten verbunden werden, was das Hören in verschiedenen Alltagssituationen verbessert.

Künstliche Intelligenz (KI)
Der Begriff der KI, also „Künstliche Intelligenz“ ist aktuell in aller Munde. Natürlich spielt KI auch in der Entwicklung moderner Hörgerätetechnologie eine wichtige Rolle. KI wird aktuell zum Beispiel schon in Hörgeräten eingesetzt und bietet einiges an Zusatznutzen:

  • Adaptive Hörgeräte: KI wird eingesetzt, um Hörgeräte intelligenter zu machen. Sie können Lernalgorithmen verwenden, um die Vorlieben des Benutzers zu erkennen und das Hörgerät automatisch an verschiedene Umgebungen anzupassen. KI hilft zum Beispiel, zwischen Sprache und Lärm zu unterscheiden und so klarer zu Hören.
  • Spracherkennung und Übersetzung: Einige Hörgeräte und Apps bieten KI-basierte Spracherkennung, die Sprache in Text umwandelt oder sogar Echtzeitübersetzungen ermöglicht, was besonders hilfreich für Menschen mit Hörverlust in mehrsprachigen Umgebungen ist.

3D-Druck von Hörgeräten
Mit Hilfe von 3D-Drucktechnologie können maßgeschneiderte Hörgeräte hergestellt werden, die perfekt in das Ohr des Trägers passen. Dies erhöht den Tragekomfort und verbessert die akustische Leistung.

Regeneratives Hören
Ein Blick in die Zukunft sind Gen-Therapien und Biotechnologie: Obwohl diese Technologien noch in der Entwicklungsphase sind, gibt es Fortschritte in der regenerativen Medizin, die darauf abzielen, beschädigte Haarzellen im Innenohr zu reparieren oder zu regenerieren, was eine natürliche Wiederherstellung des Hörvermögens ermöglichen könnte. Ob und wenn ja, wann diese Technik jemals in der Breite einsetzbar ist, wird erst die Zukunft zeigen.

Reinigungsmittel für Hörgeräte

Reinigen Sie Ihre Hörsysteme regelmäßig

Reinigen Sie Ihre Hörsysteme regelmäßig 450 481 Holger Knauer

Die regelmäßige Pflege von Hörgeräten ist wichtig, um deren optimale Funktion und Langlebigkeit zu gewährleisten. Hörgeräte sind komplexe technische Geräte, die täglich starker Beanspruchung ausgesetzt sind. Daher ist eine sorgfältige Pflege unerlässlich, um die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer zu maximieren.

Ein wesentlicher Grund für die regelmäßige Pflege von Hörgeräten ist die Aufrechterhaltung einer hohen Klangqualität. Ohrenschmalz, Feuchtigkeit, Staub und andere Verunreinigungen können die empfindlichen Mikrofone und Lautsprecher blockieren. Dies kann zu einer verminderten Hörleistung und sogar zu dauerhaften Schäden führen. Durch regelmäßige Reinigung und Wartung können diese Probleme vermieden werden, sodass der Träger stets eine klare und präzise Klangqualität genießen kann.

Darüber hinaus trägt die Pflege der Hörgeräte zur Vermeidung kostspieliger Reparaturen bei. Wenn kleine Probleme wie Verstopfungen oder Feuchtigkeitsschäden nicht frühzeitig erkannt und behoben werden, können sie zu größeren Schäden führen, die teure Reparaturen oder sogar den Austausch des Geräts erfordern. Regelmäßige Inspektionen und Reinigungen durch den Hörakustiker helfen, solche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Hygiene. Da Hörgeräte direkt im oder am Ohr getragen werden, können sie ein Nährboden für Bakterien und Pilze sein, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden. Dies kann zu Infektionen und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Eine gründliche und regelmäßige Reinigung reduziert das Risiko von Infektionen und trägt zur allgemeinen Gesundheit des Ohrs bei.

Zudem verbessert die regelmäßige Pflege auch den Tragekomfort der Hörgeräte. Durch das Entfernen von Schmutz und Ablagerungen sitzen die Geräte besser und sicherer im Ohr, was den täglichen Tragekomfort erhöht. Ein gut gepflegtes Hörgerät ist weniger anfällig für unangenehme Druckstellen oder Irritationen.

Somit ist die regelmäßige Pflege von Hörgeräten unerlässlich, um eine optimale Funktion, Langlebigkeit und Hygiene zu gewährleisten. Sie trägt dazu bei, kostspielige Reparaturen zu vermeiden, den Tragekomfort zu erhöhen und die allgemeine Gesundheit des Ohrs zu fördern. Passende Pflegemittel erhalten Sie bei uns im Geschäft. Sprechen Sie uns ab, wie beraten Sie gerne!

Lärm kann für unser Gehör gefährlich werden

Lärm – die unterschätzte Gefahr

Lärm – die unterschätzte Gefahr 500 334 Holger Knauer

Geräusche und Lärm umgeben uns jeden Tag. Für unsere Ohren kann das zum Problem werden, da sie keine Möglichkeit haben, sich selbsttätig gegen Lautstärke und Lärm zu schützen. Als Faustregel gilt, dass ein kontinuierlicher Lärmpegel über 85 Dezibel (dB) das Gehör schädigen kann, insbesondere wenn er über längere Zeit hinweg besteht. Ein Presslufthammer oder ein Martinshorn aus 10 Metern Entfernung hat einen Lärmpegel von 90-100 dB.

Bei kurzem, hohen Lärmpegel wie einem Knall kommt es zu unterschiedlich stark ausgeprägten Schädigungen des Hörvermögens. Sie lassen alles dumpf klingen, häufig verursacht der Lärm auch Ohrenklingeln. Häufig lassen die Symptome nach einiger Zeit wieder nach. Doch das Ohr vergisst nicht. Die filigranen Haarsinneszellen im Innenohr wurden teilweise irreparabel beschädigt.

Nicht immer kann man Lärm vermeiden, schützen Sie daher Ihre Ohren. Wir beraten Sie gerne!

 

Bildquelle: Phonak

Schwerhörigkeit und Demenz

Schwerhörigkeit und Demenz

Schwerhörigkeit und Demenz 500 333 Holger Knauer

Eine Studie der John Hopkins Universität deutet darauf hin, dass unbehandelte Schwerhörigkeit das Demenzrisiko erhöhen kann, wobei das Risiko mit dem Schweregrad des Hörverlusts zunimmt (1). Personen mit unbehandeltem leichten, mittelschwerem oder schwerem Hörverlust haben möglicherweise ein zwei-, drei- bzw. fünffach höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. Schwerhörigkeit und Demenz könnten durch soziale Isolation und den damit verbundenen Mangel an kognitiver Stimulation zusammenhängen.

Können Hörgeräte helfen?
Die Analyse der Lancet Kommission bestätigt, dass unbehandelter Hörverlust einen bedeutenden beeinflussbaren Risikofaktor für Demenz darstellt, wobei ein unversorgter Hörverlust etwa 8 Prozent zum gesamten Demenzrisiko beitragen kann. Regelmäßige Hörtests und frühzeitige Behandlung von Schwerhörigkeit könnten daher helfen, das Demenzrisiko zu reduzieren. (2)
Hörgeräte können eine wirksame Lösung sein, um Hörverlust zu behandeln und sozialer Isolation entgegenzuwirken. Sie ermöglichen es den Betroffenen, wieder aktiver am Leben teilzunehmen, Gesprächen besser zu folgen und wichtige Signale wahrzunehmen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Hörverlust ist daher entscheidend, um das Demenzrisiko zu minimieren und die Lebensqualität zu verbessern.

Quellen: (1 ) https://doi.org/10.1001/archneurol.2010.362, (2) https://doi.org/10.1016/S0140-6736(17)31363-6, Bild: Phonak

Externe Mikrofon-Lösung mit Hörgeräten

Externe Mikrofone für Hörgeräte

Externe Mikrofone für Hörgeräte 600 600 Holger Knauer

Zusätzliche Mikrofone können in Verbindung mit Hörgeräten notwendig sein, um die Klangqualität und die Hörerfahrung zu verbessern. Hier nennen wir Ihnen einige Gründe, warum dies der Fall sein könnte:

  1. Richtungsabhängigkeit: Hörgeräte sind oft darauf ausgelegt, Geräusche aus einer bestimmten Richtung zu verstärken, um die Sprachverständlichkeit zu verbessern. Wenn sich die Schallquelle jedoch nicht in der Richtung befindet, in die das Hörgerät ausgerichtet ist, können zusätzliche Mikrofone helfen, den gewünschten Klang aufzunehmen und zu verstärken.
  2. Rauschunterdrückung: Moderne Hörgeräte verfügen über fortschrittliche Rauschunterdrückungstechnologien, die unerwünschte Hintergrundgeräusche reduzieren. Zusätzliche Mikrofone können dazu beitragen, die Klangqualität zu verbessern, indem sie mehr Informationen über die akustische Umgebung liefern, was eine bessere Rauschunterdrückung ermöglicht.
  3. Binaurales Hören: Viele Menschen tragen Hörgeräte in beiden Ohren, um ein besseres räumliches Hörerlebnis zu haben. Zusätzliche Mikrofone können verwendet werden, um die Klanginformationen von beiden Seiten zu sammeln und miteinander zu synchronisieren, um eine natürlichere, räumliche Wahrnehmung zu ermöglichen.
  4. Bluetooth-Konnektivität: Moderne Hörgeräte sind oft mit drahtloser Bluetooth-Konnektivität ausgestattet, die es ermöglicht, sie mit anderen Geräten wie Smartphones, Fernsehern und Computern zu verbinden. Zusätzliche Mikrofone können als externe Bluetooth-Mikrofone dienen, um den Klang von diesen Geräten direkt an die Hörgeräte zu übertragen, was die Kommunikation und das Hörerlebnis verbessert.
  5. Spezielle Anforderungen: In einigen Situationen, wie zum Beispiel bei der Teilnahme an Konferenzen oder bei bestimmten beruflichen Tätigkeiten, können zusätzliche Mikrofone erforderlich sein, um sicherzustellen, dass der Träger des Hörgeräts alle wichtigen Informationen klar und deutlich hören kann.

Zusätzliche Mikrofone können also helfen, die Leistung und den Nutzen von Hörgeräten zu optimieren, indem sie die Klangqualität verbessern und die Anpassung an unterschiedliche Hörsituationen ermöglichen. Die genaue Notwendigkeit und Art der zusätzlichen Mikrofone hängt jedoch von den individuellen Höranforderungen und den Funktionen des Hörgeräts ab. Gerne beraten wir Sie, um die beste Lösung für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Phonak Slim für unbeschwerten Urlaub

Sorgenlos in die Sommerferien mit Hörgeräten

Sorgenlos in die Sommerferien mit Hörgeräten 281 500 Holger Knauer

Sorgenlos in die Sommerferien mit Hörgeräten

Beim Reisen mit Hörgeräten gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Hörgeräte gut pflegen und weiterhin optimal hören können. Hier sind einige Tipps:

  1. Verpackung und Transport: Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Hörgeräte in einem sicheren Etui oder Behälter aufbewahren, um Beschädigungen zu vermeiden. Sie können auch spezielle Hörgerätetaschen erwerben, die zusätzlichen Schutz bieten. Tragen Sie Ihre Hörgeräte immer im Handgepäck, um das Risiko von Verlust oder Beschädigung zu verringern.
  2. Reinigung und Pflege: Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Hörgeräte regelmäßig zu reinigen und zu pflegen, besonders während Ihrer Reise. Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers zur Reinigung der Geräte und verwenden Sie gegebenenfalls spezielle Reinigungsmittel oder Werkzeuge. Bei uns erhalten Sie die entsprechenden Reinigungsmittel! Halten Sie auch Ihre Ohren sauber und trocken, um mögliche Probleme zu vermeiden.
  3. Ersatzbatterien und -teile: Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Ersatzbatterien für Ihre Hörgeräte mitnehmen. Wenn Sie wiederaufladbare Hörgeräte haben, packen Sie das Ladegerät ein. Es ist auch ratsam, zusätzliche Ohrstücke oder Ohrpassstücke dabei zu haben, falls diese beschädigt werden oder verloren gehen.
  4. Schutz vor Feuchtigkeit: Vermeiden Sie den direkten Kontakt Ihrer Hörgeräte mit Wasser oder Feuchtigkeit. Tragen Sie sie beispielsweise nicht beim Schwimmen oder Duschen. Ausnahmen sind wasserfeste Hörsysteme, die wir im Angebot haben. Verwenden Sie gegebenenfalls spezielle Schutzhüllen oder Trockenkapseln, um die Feuchtigkeit zu absorbieren und Ihre Hörgeräte trocken zu halten.
  5. Informieren Sie sich über Flughafensicherheit: Wenn Sie mit dem Flugzeug reisen, informieren Sie sich im Voraus über die Sicherheitsrichtlinien des jeweiligen Flughafens in Bezug auf Hörgeräte. In den meisten Fällen können Sie Ihre Hörgeräte während der Sicherheitskontrolle tragen, aber es ist ratsam, dies vorab zu klären.
  6. Notfallplan: Erstellen Sie einen Notfallplan, falls Ihre Hörgeräte verloren gehen, gestohlen werden oder nicht richtig funktionieren. Notieren Sie sich die Kontaktdaten von Hörgerätezentren oder Fachleuten in Ihrem Reiseziel, damit Sie im Notfall Unterstützung erhalten können.

Sprechen Sie uns gerne vor Ihrem Urlaub an – wir geben Ihnen Ratschläge, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihr Hörgerätemodell zugeschnitten sind.

Hörzentrum Bad Aibling
Bahnhofstraße 26
83043 Bad Aibling

Telefon:  08061/9377058
E-Mail:    info@hzbadaibling.de