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Wenn plötzlich ein Hörverlust da ist

Manchmal kommt er schleichend oder gar ganz plötzlich – der Hörverlust. Dieses nicht seltene Leiden ist sehr komplex und kann verschiedene Dinge als Ursprung haben. Man unterscheidet außerdem auch zwischen Verständlichkeitsverlust und Lautstärkenverlust.

Ursachen und Symptome

In den meisten Fällen sind ältere Personen betroffen, doch auch jüngere Menschen können aus verschiedenen Gründen daran leiden. Er kann einseitig oder auch beiseitig auftreten und unterschiedliche Bereiche des Gehörgangs betreffen.

Wir haben Ihnen hier einmal die häufigsten Ursachen für einen Hörverlust zusammengestellt:

Lärm
Sind Sie in Ihrem Beruf oder im Alltag häufig starkem Lärm ausgesetzt? Das ist langfristig nicht nur schlecht für Ihr Gehör, sondern auch für einige andere Bereiche Ihres Körpers.

Hörverlust im Alter
Statistiken zufolge kann jeder zweite Mann und jede dritte Frau ab dem Alter von 65 Jahren von einer Altersschwerhörigkeit betroffen sein. Dass mit zunehmendem Alter automatisch eine Hörminderung auftritt ist allerdings vollkommen normal.

Infektionen und Erkrankungen des Gehörs
Bakterielle Ohrentzündungen oder auch virale Erkrankungen wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung, Scharlach oder Masern können den Gehörgang schädigen und dadurch einen Hörverlust verursachen.

Ungesunder Lebensstil
Der Konsum von Alkohol, Nikotin oder auch von bestimmten Medikamenten über einen längeren Zeitraum, kann sich langfristig auf das Gehör auswirken und einen Hörverlust auslösen.

Erblich bedingter Hörverlust
Diese Form des Hörverlusts kann sehr häufig auch bei Kindern vorkommen. Leidet ein Familienmitglied bereits an einer Hörminderung, so kann diese in vielen Fällen weitervererbt werden.

Ursachen im äußeren Ohr

Ohrenschmalzpfropfen und Infektionen des Gehörganges gehören zu den typischen Problemen des äußeren Ohres. Diese können in der Regel sehr leicht behoben werden. Schnelles Handeln ist wichtig, um eine Schädigung des Gehörs zu vermeiden.

Ursachen im Mittelohr

Entzündungen, Perforationen des Trommelfells und die Otosklerose – eine Verkalkung, welche die Beweglichkeit der Gehörknöchelchen beeinträchtigt – beeinflussen die Mittelohrfunktion am häufigsten. Die meisten Störungen im äußeren und mittleren Ohr können medikamentös oder operativ behoben werden. Ist dies nicht möglich, kann eine bleibende Hörminderung in den meisten Fällen erfolgreich durch ein Hörsystem ausgeglichen werden.

Ursachen im Innenohr

Die Mehrzahl der Hörprobleme betrifft das Innenohr. Der natürliche Alterungsprozess ist die häufigste Ursache. Aber auch starke Lärmeinwirkungen, die Einnahme von Medikamenten, die sich auf das Ohr schädlich auswirken, sowie Schädelbrüche können das Hörvermögen beeinträchtigen. Durch derartige Einflüsse werden die feinen Haarsinneszellen beschädigt und die Weiterleitung der Signale an die Hörnerven beeinträchtigt. In der Regel können Innenohrschwerhörigkeiten nicht medizinisch behandelt werden. Hörprobleme dieser Art können jedoch meist durch Hörsysteme korrigiert werden.

Hörminderungen, verursacht durch eine Störung des äußeren oder des mittleren Ohres, werden Schallleitungsschwerhörigkeit genannt. Schädigungen des Innenohres werden hingegen als Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet. Liegen beide Arten zugleich vor, wird dies als kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet.

Wann leidet man unter einem Hörverlust?

Geringgradiger Hörverlust

Geräusche und Gespräche in normaler Lautstärke sind für Sie kein Problem. Bei Wortendungen mit "sch" oder "ß" haben Sie allerdings schon Schwierigkeiten. Sobald geflüstert wird, können Sie einem Gespräch nicht mehr folgen.

Mittelgradiger Hörverlust

Sie hören zwar, DASS jemand mit Ihnen spricht, verstehen allerdings nicht, WAS diese Person sagt. Ein paar Vokale können Sie aufschnappen, jedoch kommen die Konsonanten nicht bei Ihnen an. So fällt Ihnen jedes Gespräch sehr schwer.

Hochgradiger Hörverlust

Sie können nur noch laute Geräusche wahrnehmen. Bei einem plötzlichen Knall erschrecken Sie sich nicht so sehr, wie eine normal hörende Person.

An Taubheit grenzender Hörverlust

Sie nehmen selbst Vibrationen nur noch bei sehr lauten Geräuschen wahr.

Stärke des Hörverlusts ermitteln

Da ein Hörverlust häufig schleichend eintritt, ist es wichtig, den Grad bzw. die Stärke der Hörminderung zu ermitteln. Denn dann können Sie entsprechende Behandlungen oder Therapieformen angehen.

Bei einem geringen oder mittelgradigen Hörverlust können Hörgeräte eine wirksame Abhilfe schaffen. Ist der Hörverlust jedoch stärker, so helfen Hörimplantate.

Ermittlung des Grades mithilfe eines Hörtests

Wenn Sie Ihren Grad des Hörverlusts nicht gand in die oben genannten Bereiche einordnen können, empfehlen wir Ihnen einen Hörtest. Diesen können Sie bei Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder auch online machen. Das Portal "Der Hörakustiker" bietet hier einen professionellen Hörtest an. 

 

Bei Rückfragen oder einer Terminanfrage wenden Sie sich gerne an uns!