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Ihr Team des Hörzentrum Bad Aibling

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Plötzlicher Hörverlust – daran erkennen Sie ihn

Manchmal kommt er schleichend oder gar ganz plötzlich – der Hörverlust. Dieses nicht seltene Leiden ist sehr komplex und kann verschiedene Dinge als Ursprung haben. In den Arten eines Hörverlusts wird außerdem zwischen Verständlichkeitsverlust und Lautstärkenverlust unterschieden. Doch eines ist sicher: Ein Hörverlust kann, bei einem normalen Krankheitsverlauf, sicher behandelt werden.

Ursachen und Symptome des Hörverlusts 

Ein Hörverlust kann jeden Menschen treffen, Kinder, junge sowie ältere Personen. In den meisten Fällen sind aber ältere Personen betroffen. Oftmals merkt die betroffene Person erst spät, da es ein schleichender Prozess ist, dass sich das eigene Hörvermögen verschlechtert. In vielen Fällen sind es zuerst Freunde und Familie, die darauf hinweisen, dass man lauter rede als sonst, vieles nicht auf Anhieb verstehe oder die Lautstärke an Geräten wie dem Fernseher sehr laut stelle. All dieses sind Hinweise auf einen eingetretenen Hörverlust. Er kann dabei einseitig oder auch beiseitig auftreten und unterschiedliche Bereiche des Gehörgangs betreffen.

Wir haben Ihnen hier die häufigsten Ursachen für einen Hörverlust zusammengestellt:

Lärm
Sind Sie in Ihrem Beruf oder im Alltag häufig starkem Lärm ausgesetzt? Das ist langfristig nicht nur schlecht für Ihr Gehör, sondern auch für einige andere Bereiche Ihres Körpers.

Hörverlust im Alter
Statistiken zufolge können jeder zweite Mann und jede dritte Frau ab dem Alter von 65 Jahren von einer Altersschwerhörigkeit betroffen sein. Dass mit zunehmendem Alter automatisch eine Hörminderung auftritt ist allerdings vollkommen normal.

Infektionen und Erkrankungen des Gehörs
Bakterielle Ohrentzündungen oder auch virale Erkrankungen wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung, Scharlach oder Masern können den Gehörgang schädigen und dadurch einen Hörverlust verursachen.

Ungesunder Lebensstil
Der Konsum von Alkohol, Nikotin oder auch von bestimmten Medikamenten über einen längeren Zeitraum, kann sich langfristig auf das Gehör auswirken und einen Hörverlust auslösen.

Erblich bedingter Hörverlust
Diese Form des Hörverlusts kann sehr häufig auch bei Kindern vorkommen. Leidet ein Familienmitglied bereits an einer Hörminderung, so kann diese in vielen Fällen weitervererbt werden.

Hörverlust: Ursachen im äußeren Ohr

Ohrenschmalzpfropfen und Infektionen des Gehörganges gehören zu den typischen Problemen des äußeren Ohres. Diese können in der Regel sehr leicht behoben werden. Schnelles Handeln ist wichtig, um eine Schädigung des Gehörs zu vermeiden.

Hörverlust: Ursachen im Mittelohr

Entzündungen, Perforationen des Trommelfells und die Otosklerose – eine Verkalkung, welche die Beweglichkeit der Gehörknöchelchen beeinträchtigt – beeinflussen die Mittelohrfunktion am häufigsten. Die meisten Störungen im äußeren und mittleren Ohr können medikamentös oder operativ behoben werden. Ist dies nicht möglich, kann eine bleibende Hörminderung in den meisten Fällen erfolgreich durch ein Hörsystem ausgeglichen werden.

Hörverlust: Ursachen im Innenohr

Die Mehrzahl der Hörprobleme betrifft das Innenohr. Der natürliche Alterungsprozess ist die häufigste Ursache. Aber auch starke Lärmeinwirkungen, die Einnahme von Medikamenten, die sich auf das Ohr schädlich auswirken, sowie Schädelbrüche können das Hörvermögen beeinträchtigen. Durch derartige Einflüsse werden die feinen Haarsinneszellen beschädigt und die Weiterleitung der Signale an die Hörnerven beeinträchtigt. In der Regel können Innenohrschwerhörigkeiten nicht medizinisch behandelt werden. Hörprobleme dieser Art können jedoch meist durch Hörsysteme korrigiert werden.

Hörminderungen, verursacht durch eine Störung des äußeren oder des mittleren Ohres, werden Schallleitungsschwerhörigkeit genannt. Schädigungen des Innenohres werden hingegen als Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet. Liegen beide Arten zugleich vor, wird dies als kombinierte Schwerhörigkeit bezeichnet.

Formen des Hörverlusts – so macht er sich bemerkbar

Geringgradiger Hörverlust

Geräusche und Gespräche in normaler Lautstärke sind für Sie kein Problem. Bei Wortendungen mit "sch" oder "ß" haben Sie allerdings schon Schwierigkeiten. Sobald geflüstert wird, können Sie einem Gespräch nicht mehr folgen. Auch das Ticken einer Uhr oder das Prasseln von Regen werden akustisch nicht mehr wahrgenommen.

Mittelgradiger Hörverlust

Sie hören zwar, DASS jemand mit Ihnen spricht, verstehen allerdings nicht, WAS diese Person sagt. Ein paar Vokale können Sie aufschnappen, jedoch kommen die Konsonanten nicht bei Ihnen an. So fällt Ihnen jedes Gespräch sehr schwer und auch Ihr Gegenüber wird ungeduldig, da sich auch kurze Gespräche in die Länge ziehen.

Hochgradiger Hörverlust

Sie können nur noch laute Geräusche und sehr laut Gesprochenes wahrnehmen. Den Großteil aller Töne nehmen Sie nur noch als Vibration in Ihrem Umfeld dar. Bei einem plötzlichen Knall erschrecken Sie sich nicht so sehr, wie eine normal hörende Person. In einer lauten Umgebung, wie einem Restaurant oder bei Telefonaten, wo Sie sich genau auf das Gesprochene am Ende der anderen Leitung konzentrieren müssen, ist Ihr Hörverständnis auf das Kleinste minimiert.

Gehörlosigkeit bzw. Schwerhörigkeit

Sie nehmen selbst Vibrationen nur noch bei sehr lauten Geräuschen wahr. 

Hörverlust erkennen – Behandlung und Maßnahmen

Da ein Hörverlust häufig schleichend eintritt, ist es wichtig, den Grad bzw. die Stärke der Hörminderung zu ermitteln. Denn nur so können Sie entsprechende Behandlungen oder Therapieformen nutzen, um Ihr Hörvermögen nicht weiter zu verschlechtern.

Ermittlung des Hörgrades oder Hörverlusts mithilfe eines Hörtests

Wussten Sie, dass eine betroffene Person vom beginnenden Hörverlust bis zum ersten Hörgerät durchschnittlich 7 Jahre wartet, ehe diese sich zu einer Erkennung und Behandlung des sinkenden Hörvermögens in professionelle Hilfe begibt? 

Daher empfehlen wir Ihnen, zeitnah und regelmäßig, Ihr Gehör bei einem Hörakustiker oder bei Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt prüfen zu lassen. Denn, je eher Sie sich um Ihr Gehör kümmern, desto eher werden Hörschwierigkeiten erkannt und können behandelt werden. Möchten Sie einen ersten Hörtest machen, empfehlen wir Ihnen Das Portal "Der Hörakustiker", welches Ihnen hier einen professionellen Hörtest anbietet. 

Einsatz eines Hörgeräts zur uneingeschränkten Kommunikation 

Bei einem geringen oder mittelgradigen Hörverlust können Hörgeräte eine wirksame Abhilfe schaffen. Ist der Hörverlust jedoch stärker, so helfen Hörimplantate. Ein Hörgerät schafft Betroffenen oftmals eine wieder gesteigerte Lebensqualität, da diese wieder uneingeschränkt kommunizieren können und viele Dinge im Alltag wieder leichter fallen.

Sie wünschen sich weitere Informationen zum Thema Hörverlust oder möchten einen Hörtest durchführen? Wenden Sie sich gerne an uns!