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04.02.2016 | News biha | Zurück

Närrische Zeit: Hörakustiker empfehlen Gehörschutz

Helau und Alaaf - hier gibt's was auf die Ohren

Mainz (ots) - Ob riesige Clownsohren, spitze Elfenohren oder lange Hasenlöffel, spätestens am Rosenmontag gibt es wieder was auf die Ohren: Mit Konfetti, Kamelle, Kostümen und ordentlich viel Krach feiern die Narren den Vorabend der Fastenzeit. Damit am Aschermittwoch keine Katerstimmung in Sachen "Hören" herrscht, empfehlen Hörakustiker zu Faschingssitzungen, Rosenmontagsumzug und Kneipenpartys einen individuellen Gehörschutz.

Egal ob laute Fastnachts-Hits, knallende Korken, Trommeln oder Tröten - was in der fünften Jahreszeit viel Spaß macht, ist für die Ohren eine echte Herausforderung. Gerade in geschlossenen Räumen, in denen sich die Schallwellen nicht so ausbreiten können wie auf der Straße, sind die Ohren extremen Lautstärken ausgesetzt. Ein lauter Knall, zum Beispiel durch eine Kamelle-Kanone direkt neben dem Ohr, ist besonders gefährlich für das Gehör. Die Folge kann ein Knalltrauma sein.

Der durch den Knall erzeugte Druck kann die feinen Flimmerhärchen im Innenohr irreparabel schädigen. Langzeitschäden drohen. "Ein watteartiges, dumpfes Gefühl, ein Rauschen, Piepen oder Dröhnen können erste Zeichen für Knalltrauma, Hörsturz oder Tinnitus sein", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha). Da alle drei eine Schwerhörigkeit nach sich ziehen können, ist Vorbeugen der beste Schutz. "Wer mit Kindern und Jugendlichen dem närrischen Treiben nachgeht, sollte besonders achtsam sein, denn Kinder können die Lautstärke und die damit einhergehende Gefahr für das Gehör noch nicht so gut einschätzen", warnt Frickel.

Mit individuellem Gehörschutz, den der Hörakustiker anpasst, können Ritter, Prinzessinnen und Vampire ihre Ohren zur fünften Jahreszeit optimal schützen. Denn der Gehörschutz filtert gefährlichen Lärm heraus und ermöglicht zugleich, dass Sprache noch verstanden wird. Perfekt also, um sich mit "Helau" oder "Alaaf" ins laute Getümmel zu stürzen.

Pressekontakt:
Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR
Wallstraße 5, 55122 Mainz
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Dr. Juliane Schwoch
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